JA ICH WILL!

Dieser Moment, wenn Du das neu erworbene Zertifikat in den Händen hältst, voller Stolz über die vollbrachte Leistung, vollgepackt mit vielen Ideen und erweckten Sehnsüchten dastehst und das fester Vorhaben hast, dieses Mal dran zu bleiben, den Mut zu fassen und den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Dieser Moment ist grossartig – kennst Du ihn? Erinnerst Du Dich daran?


Du erinnerst Du Dich auch daran, wie die Zeit nach der Zertifizierung lief: In voller Euphorie über den Neuerwerb, das neue Wissen und die vielen Ideen hast Du kurzerhand eine Website kreiert,  social media accounts eingerichtet und eine zeitlang Post geschrieben. Ein Flyer wurde gedruckt, Visitenkarten verteilt. Während Du die ersten Coachings mit Freunden und Bekannten durchgeführt hast, Menschen aus Deinem Umfeld in Deine Pläne eingeweiht und Erklärungen über Deine neue Tätigkeit zusammengestellt hast. Deine ersten Schritte als Pferdeunterstützter Coach. 


Und was geschah danach? Wo stehst Du heute? Diejenigen, die wirklich dran bleiben, den eigenen Weg gehen, die sind voller Freude und Engagement in ihrer neuen Tätigkeit am Aufblühen. Doch was viel öfters geschieht ist, dass die erste grosse Welle der Euphorie keine Fortsetzung findet. Mit Stolpersteinen weiss man nicht umzugehen, den Fokus zu halten scheint ein Kraftakt zu sein, der sich nicht lohnt. Ausreden und Schuldzuweisungen für das Ausbleiben von Kunden werden immer lauter. 


Lass es mich so erklären: es ist eine Art Spirale welche hier dreht. Abwärts, von oben wie Motivation, Aktivität, Hoffnung, nach unten, wie Entmutigung, Frust, Stillstand. Für die meisten Coaches ist hier Schluss oder der Moment, eine neue Ausbildung zu machen, weitere Zertifikate zu sammeln, noch mehr Weiterbildungen zu absolvieren, ein Einstieg in ein Multilevel Marketing Angebot zu planen oder schlicht Abbruch des Vorhabens. Was bleibt ist Frust und das dumpfe Gefühl von „versagt zu haben“. 


Das ist schon extrem schade und wie ich finde, für niemand hilfreich. So entsteht viel Frust, all diese Website-Leichen im Internet, ein grauer Schleier um ein ganzes Tätigkeitsfeld und wenig Vorbildqualität für diejenigen, die mitten in einer Ausbildung sind und ihr Herz auf eine vielversprechende Zukunft ausrichten. 


Als Ausbildungsleiterin ist es mein grosses Anliegen, dass das Gelernte auch in der Praxis Anwendung findet. Auch wenn während der Ausbildung bereits das Thema Vermarktung integriert wird, es ist noch nicht präsent und zu diesem Zeitpunkt geht es ja auch darum zu lernen, zu integrieren. Mit dem Zertifikat hat jeder Teilnehmer eine Bestätigung in der Hand an der Ausbildung teilgenommen, gut gelernt und das Ausbildungsziel erreicht zu haben. Es ist ein Schlüssel, um eine Tätigkeit neu aufzubauen, zu starten, zu wachsen. Dran zu bleiben und gut zu werden, Menschen begleiten zu können.  Die Arbeit die eigene Idee auf den Boden zu bringen, Kunden zu gewinnen, Beziehungen aufzubauen, die Vision zu leben ist ein nächster, eigenständiger Weg, der viele kleine Schritte beinhaltet. 


Was nötig ist, auch wirklich dran zu bleiben, ist das kennen der eigenen Vision, des wofür! Es ist der Sprit für die Reise und der Garant, aktiv zu bleiben, auch wenn es beschwerlich wird. Denn diese Extrapower braucht es, genauso wie einen starken Willen, viel Wissendurst und ein offener Geist um alles zu lernen, was jetzt auf Dich als  frischgebackenen Coach zu kommt.


Coach zu sein bedeutet, ein Manifest zu unterzeichnen, in welchem Du Dir selbst versprichst, tagtäglich an Deiner ganz persönlichen Vision zu arbeiten. Es ist ein „JA – ich will!“ zu Dir selbst und zu Deinem Traum.

Es ist harte Arbeit, es braucht Deine Energie, Dein Fokus, jeden Tag, immer mit Deinem Ziel klar vor Augen. 


Das willst Du so garnicht? Es ist Dir zu anstrengend? Nicht wirklich Dein Ding? Das ist völlig ok und so manch eine Ausbildung, die wir machen, dient unserem persönlichen Wachstum mehr als unserer beruflichen Neuausrichtung. Ich verstehe alle, die sich nicht auf diese eher beschwerliche Reise machen wollen, denn, wenn das wofür nicht stark genug ist, ist die Reise sicherlich wirklich nur ein Kampf. 


Für alle, die dieses Wofür in sich finden, eine Vision tief im Herzen tragen, bereit sind, Schritt für Schritt weiter zu gehen und den Fokus zu halten, gibt es ein wichtiger Rat, dem ich selbst folge und Dir hier gerne weiter gebe:  


1. Lass Dich nicht aufhalten. Von nichts. Durch nichts. 

2. Such Dir einen Mentor – kein Guru, kein Star, ein Mentor, der selbst genau da ist, wo Du hinwillst. Punktgenau.

3. Tut jeden Tag etwas, was Dir Angst macht, was Dich fordert aber nie etwas, was nicht wirklich Deinem eigenen Wer entspricht (also unbedingt die eigenen Werte kennen oder hier eine Anleitung zum Ausarbeiten der eigenen Werte Downloaden)

4. Tauch in eine Bubble ein, lass Dich nicht ablenken (glaubt mir, es gibt viele Ablenkungen!)

5. Sorge für einen Ausgleich mit Menschen und Aktivitäten, die Dir gut tun

6. Arbeite intensiv an Deinem Mindset – da ist das grösste Potential versteckt, zu scheitern

7. Stärke Dich in einer Gruppe, in der ihr Euch gegenseitig stärkt (nicht zu verwechseln mit „alle suchen am gleichen Ort nach Kunden“)

8. Teile Dein Ziel in viele kleine Etappen

9. Arbeite mit Feedback-Loops, zelebrier kleine Erfolge, freu Dich über Deinen Einsatz

10. Sehe Stopersteine als Herausforderung (mit Steinen baut man Brücken!)

 

Wenn Du diesen Weg gehst, hast Du eines auf sicher: Viele erfüllende Momente immer dann, wenn ein Kunde ein tiefgreifendes Aha-Erlebnis hat, wenn Dein Partner, das Pferd zufrieden abkaut und leise schnaubt. Wenn Tränen getrocknet, die Selbstzweifel beseitigt, und die Eigenwahrnehmung gestärkt ist. Das ist ein wirkliches Gänsehautfeeling!


Belohnt wirst Du auch durch viel Freiraum und dem Privileg, jeden Tag für die eigene Vision arbeiten zu dürfen und damit Deine Welt ganz eigens ein Stückchen besser zu machen. Wenn Du dann Bilanz ziehst,  wird Dir schnell klar: Keine Frage, ss lohnt sich und es ist das Beste Bündnis überhaupt!


Im AHAA-Cirlce arbeiten wir an genau diesem Bündnis – angefangen mit Deiner Vision, bishin zum Brückenbauen mit Stolpersteinen – Überprüfung des eigenen Mindsets inklusive. Wenn Du diesen Weg in der Gruppe gehen möchtest, informier Dich über den nächsten Start – denn: es braucht genau Dich als Pferdeunterstützten Coach – mit Deiner Vision und Deinem starken wofür!

 

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